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Mainz / Düsseldorf - Auf der weltgrößten Messe für Medizintechnik, MEDICA, die seit 12. November ihre Pforten geöffnet hat, präsentiert ORGENTEC Diagnostika neben 4500 anderen internationalen Ausstellern wie in jedem Jahr seine neuesten Projekte und Innovationen. Aus diesem Anlass möchten wir auf einige unserer neusten Produktentwicklungen hinweisen!

Immunoblot mit verbessertem Antigen-Spektrum zur Unterscheidung autoimmuner Leberkrankheiten

Bestimmte Autoantikörper spielen eine Schlüsselrolle bei der Diagnose autoimmuner Leberkrankheiten wie Autoimmuner Hepatitis (AIH) Typ 1 und 2, Primärer biliärer Zirrhose (PBC) oder Primärer sklerosierender Cholangitis in Kindern wie Erwachsenen. Liver-9-Line 2nd Generation (ORG 722) von ORGENTEC bietet aus diesem Grund einen veränderten Satz Antigene innerhalb des Liver-9-Line Immunoblots, um eine bessere Identifikation serologischer Profile zu ermöglichen, die typisch für autoimmune Leberkrankheiten der genannten Art sind.

Neun Antigene pro Streifen ermöglichen die Unterscheidung zwischen den AIH-Subtypen und schließen andere Leberkrankheiten durch gleichzeitige und semi-quantitative Erkennung von Autoantikörpern gegen AMA-M2, Sp100, gp210, SLA/LP, LKM-1, LC1, F-Aktin, alpha-Aktinin (NEU) und Tropomyosin (NEU) aus.

ORG 722 bietet damit ein größeres diagnostisches Spektrum und verbessert die Performance der AIH-1 Diagnostik. Der Immunoblot detektiert dabei drei wichtige Glattmuskulaturantikörper (anti-smooth muscle antibodies, ASMA): in Ergänzung zum bestehenden F-Aktin sind dies alpha-Aktinin und Tropomyosin. Die beiden letzteren ersetzen dabei Desmin und Myosin der voherigen Generation, da wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, dass alpha-Aktinin und Tropomysosin eine höhere diagnostische Relevanz gegenüber den bisherigen bei AIH-1 aufweisen. Immunfluoreszenztests (IFT) sind nicht in der Lage, verschiedene ASMA-Typen zu unterscheiden.

Gleichzeitiges Vorkommen von Anti-F-Aktin und anti-alpha-Aktinin kann in über 60% der AIH-1-Patienten nachgewiesen werden, während 16% der AIH-Patienten nur eine Einzelreaktivität gegenüber Alpha-Aktinin aufweisen. Darüber hinaus können Tropomyosin-Antikörper bei einem Drittel der AIH-Patienten gefunden werden, genauso wie bei einem Teil der PBC-Patienten.
Falls nur F-Aktin im Blot vorhanden wäre, könnten diese Patienten nicht erfasst werden - diese diagnostische Lücke kann nun daher durch die Veränderung des Blots geschlossen werden.

Zusätzlich zu dieser erweiterten Nachweismöglichkeit können die kombinierten ASMA-Antigene für die Beobachtung des Therapieverlaufs der AIH-1-Patienten dienen.Diese Möglichkeit vergrößert den Anwendungsbereich von ORG 722 gegenüber der Vorgängergeneration ORG 721 deutlich.

über Orgentec

Orgentec bietet ein Portfolio von über 300 Tests an, vor allem Enzym-Immunoassays (ELISA), die zur Diagnose von Rheuma, Thrombosen und gastroenterologischen Störungen sowie Infektionskrankheiten beitragen. Das Unternehmen bietet ferner ein automatisches Instrument mit entsprechenden Testkits an, mit denen Labore mehrere Assays durchführen und schnellere Ergebnisse als mit herkömmlichen ELISA-Tests erzielen können. Orgentec ist in Europa gut etabliert und kann auf eine wachsende Präsenz in Asien, Lateinamerika und dem Nahen und Mittleren Osten verweisen. Orgentec gehört zu Water Street Healthcare Partners, einem strategischen Investor mit exklusivem Schwerpunkt auf dem Gesundheitssektor. Weitere Informationen finden Sie auf www.orgentec.com.

Pressekontakt bei ORGENTEC
Dr. Friederike Hammar
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Telefon: +49 6131 9258-674
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